-Es darf leicht sein!-
Mein Weg in die Selbstständigkeit war- puh- gefühlt die Besteigung des Mount Everest ohne Kletterkenntnisse oder Fitness. Ein Sprung ins kalte Wasser, ohne Netz. Nerven aus Stahl, Mut und ein Haufen männliche Energie. Bis ich mich gefragt habe: Muss das sein? Warum soll ich wie ein Mann agieren? Warum soll ich so schuften wie alle anderen?

Dann kam ein Satz von Jeanette Schwanke und er ging voll in mein Herz. „Es darf leicht sein!“ Sie hat verdammt nochmal recht. Wer sagt uns, dass Geld verdienen hart sein muss? Wer sagt, dass eine Selbstständigkeit bedeuten muss sich selbst zu vergessen? Wer sagt, dass meine Arbeitswoche 60 Stunden beinhalten soll? Nur damit ich etwas wert bin. Nur damit mein Geld etwas wert ist. Nur damit ich am Ende des Monats jeden Cent umdrehen muss. Begleitet vom schlechten Gewissen. Von Zweifeln und Ängsten.
Manchmal fühle ich mich dann wie Harry Potter im vierten Buchband, als Mad Eye Moody ihn unter den Imperiusfluch setzt (Autorin J.K. Rowling- Buch „Harry Potter und der Feuerkelch“> siehe auch https://harrypotter.fandom.com/de/wiki/Imperius-Fluch). Da gibt es einen Moment in dem Harry über die Anordnungen in seinem Kopf nachdenkt und sich sagt: Ähm, wieso soll ich das jetzt machen?
Genauso geht es mir immer wieder. Ich denke: Warum soll ich das jetzt so machen? Nur weil der-/diejenige damit erfolgreich ist, heißt das noch lange nicht, dass ich es damit auch bin. Denn ich bin nicht du. Warum soll ich so viel arbeiten, dass ich mit 50 einen Herzinfarkt bekomme? So wie es seit Generationen ohne Nachzudenken getan wird. Warum darf ich das nicht verändern? Gesünder leben UND gesünder arbeiten.
Ich kenne die Gefühle des Zweifelns und der Ängste all zu gut. Mein Verstand gibt sie mir ein. Meine Eltern gaben sie mir unbewusst ein. Die Gesellschaft gibt sie mir jeden Tag in mein Bewusstsein. Glaubenssätze und Motivationskiller. Tagein, tagaus wird mir- vor allem als Frau- so viel suggeriert. Mir wird schlecht dabei!

Ich halte an und steige aus. Raus aus dem Hamsterrad. Runter vom sich ewig drehenden Karussell. Hinein in die Leichtigkeit. Es ist mein Weg verdammt nochmal! Nicht deiner und nicht euer Weg! Meiner, ganz allein. Und das fühlt sich verdammt nochmal geil an. Ich darf alles verbinden. Arbeit, Familie, Freunde, Hunde.
Ich fange also an mir die Felsbrocken aus dem Weg zu räumen. In jeder Phase meines Lebens begegnen mir andere Steine. Glaubenssätze, welche mich blockieren. Mir die Energie nehmen. Mich aufhalten.
So fange ich an mit den tiefen Themen:
- „Nur wer den Penny ehrt….“
- „Dein Geld musst du dir verdienen…“
- „Zeit ist Geld“
- „Pausen machen ist etwas für Weicheier“
- „Das kostet aber viel Geld“
- „Reich zu sein verändert dich ins Negative“
- „Geld wie Heu“
- „Auch Kleinvieh macht Mist“- Gib nicht so viel aus
- „Das kannst du dir nicht leisten“

Fallen dir noch mehr Sätze zum Thema „Geld“ ein, welche dich blockieren? Der Wille kann Berge versetzen, aber er kann dich auch blockieren. Wenn ich ganz tief in mir drin glaube, dass ich niemals so viel Geld verdienen werde. Wenn ich glaube, Reichtum nicht verdient zu haben. Dann kommt das Geld auch nicht. Geld ist im Fluß. Es ist immer da. Aber es darf auch in Fülle da sein! Dein Konto darf reich sein. Du bist es wert.
Du brauchst dafür kein Burn Out, keine Entscheidung „Familie“ oder „Karriere“. Was du brauchst, ist ein anderes Mindset! Richte deine Gedanken auf dein neues Ziel aus.
Es darf leicht sein- NEIN! Es ist leicht!
Es war auch Jeanette Schwanke, die mir sagte: „Die Selbstständigkeit ist DIR dienlich. Nicht du IHR.“ Es heißt nicht selbst und ständig, sondern ständig für dich selbst. Die Arbeit ist für mein Leben da. Nicht mein Leben für die Arbeit. Lass dir DAS mal auf der Zunge zergehen. Fühlt sich gleich ganz anders an oder?
Es ist immer deine Entscheidung. Triffst du sie mit dem Herzen, wirst du sie lieben. Sie wird dich tragen und beflügeln. Sie wird leicht. Schaltest du den Verstand ein, dann kommen sie. Die dunkeln Wolken der selbsterfüllenden Prophezeihung. Es geht schief. Du wirst scheitern.

Jeder Versuch ist ein Geschenk
Selbst dann bekommst du ein wundervolles Geschenk. Denn Scheitern ist VERSUCHEN. Versuchen und nicht zum Ergebnis kommen bedeutet einfach: Finde einen neuen Weg. Finde den Weg zu dir selbst. Finde dich! Finde dein Feuer! Dann und nur dann wird es dir gelingen.

Natürlich gibt es Tage an denen ich struggle. An denen ich zweifel. Dann stehe ich auf, sehe den Satz an meinem Spiegel hängen. „Es ist leicht.“ und lächle mich an. Ich denke an all das, was ich hinter mir gelassen habe.
Nachtschichten auf Intensivstation. Spätdienst. Frühdienst. Ständiger Wechsel. 12 Tages- Wochen. Überstunden. Einspringen. Leben für die Arbeit. Streit, Krieg und Zwietracht auf Station. Untereinander. Mit Ärzten, anderen Stationen, Patienten, Angehörigen. Ein ewiger Kampf. Windmühlen, die sich weiter drehen. Energie, die aus mir rausfließt.
Nein, das möchte ich nicht mehr! Ich bin dankbar für meine Entscheidungen. Ich danke mir selbst, jeden Tag so zu gestalten wie ich es möchte. Ich danke mir mutig meinen Weg zu gehen. Ich danke mir meine Zeit mit Welpenkuscheln verbringen zu dürfen und es Arbeit zu nennen. Ich danke mir Geld damit zu verdienen Menschen und ihren Hunden wirklich zu helfen. Ich danke mir, dass mein Weg mich immer wieder herausfordert und mir hilft, mich zu entwickeln.
Verwirkliche deine Träume

Komm und lass uns Wellenreiten gehen! Ich habe gelernt jede Welle zu nehmen, die das Meer des Lebens mir zu wirft. Sei ehrlich! Wie viele Chancen hast du in deinem Leben ungenutzt verstreichen lassen? Wie viele Momente der Entscheidung hast du verpasst? Und warum? Weil dein Kopf Zweifel säht wie eine Pusteblume ihre Samen im Wind.
Lass alles los. Ich begleite dich gern. Ich bin Hundetrainerin, Mentorin, ThetaHealing Coach und zeitgleich in der geilsten Erfolgsgruppe des Networks der neuen Zeit. Folge mir.
Übrigens noch so ein toller Satz: Es ist WIRKLICH nie zu spät um eine Welle zu reiten 😉
Dein Zeitpunkt ist immer perfekt, egal wann es für dich soweit ist. Wenn du die Welle anspülen fühlst, schwimm hinaus und nimm sie mit!
Welche Frage kommt dir direkt in den Kopf? Welche Zweifel hast du noch? Was ist dir dienlich? Was darf noch gelöst werden? Welche Träume hast du? Teile gern deine Impulse in den Kommentaren.

